Im Dezember 1917 wurde die Deutsche Luft-Reederei (DLR) gegründet, die im Februar 1919 ihren Betrieb aufnahm.
1918 präsentierte die DLR ein Logo, entworfen vom Grafikdesigner und Architekten Otto Firle (1889–1966), der als Pilot im Ersten Weltkrieg zweifellos für eine solche Gestaltung prädestiniert war. Firles Logo zeigte einen stark stilisierten Kranich mit ausgebreiteten Flügeln.
Am 6. April 1926 wurde die DLR in Deutsche Luft Hansa AG umbenannt und in Berlin ansässig. Das Unternehmen behielt den von Otto Firle entworfenen Kran als Emblem bei. Das Logo, das seit der DLR-Ära von einem Kreis umgeben war, erschien üblicherweise innerhalb eines Kreises und wurde zu einem sehr bekannten Emblem.
Das Unternehmen wurde 1951 von den Alliierten aufgelöst. Am 6. Januar 1953 gründeten ehemalige Mitarbeiter der Deutschen Luft Hansa AG die Aktiengesellschaft für Luftverkehrsbedarf (Luftag). 1954 erwarb dieses Unternehmen den Namen und das Logo der Deutschen Luft Hansa AG und wurde kommerziell als Lufthansa bekannt.
Im September kündigte die Lufthansa Group eine neue Lackierung für eine ihrer Boeing 787 anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums im Jahr 2026 an und erklärte dazu: „Die Sonderlackierung zeichnet sich durch einen markanten blauen Rumpf aus, über dem ein weißer Kranich schwebt, dessen Flügel nahtlos in die Tragflächen des Flugzeugs übergehen. Optisch ähneln die Tragflächen des Flugzeugs denen des Kranichs. Dieses beispiellose Design vereint Dynamik und Eleganz, Tradition und Zukunft. Der Kranich, ursprünglich 1918 vom Grafiker und Architekten Otto Firle als Markenzeichen entworfen, ist im Laufe der Jahrzehnte weltweit zum unverwechselbaren Symbol der Lufthansa geworden.“
Das deutsche Unternehmen fügte hinzu: „Neben dem Kran ist die Zahl „100“ in die linke Rumpfseite und die Inschrift „1926/2026“ in die rechte Seite integriert. Die Inschrift „100“ ist auch auf der Unterseite des Flugzeugs angebracht.“
Jens Ritter, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa, betonte die Bedeutung, die das Unternehmen dieser Marke beimisst: „Wir sind stolz auf unsere Tradition und unsere Werte und freuen uns darauf, unsere Erfolgsgeschichte fortzusetzen. Die Sonderlackierung der Boeing 787 würdigt unsere Identität und repräsentiert ein stolzes Team von Lufthansa-Mitarbeitern, die sich jeden Tag mit vollem Einsatz für die Sicherheit und das Wohlbefinden unserer Passagiere einsetzen.“
Das für diese Lackierung ausgewählte Flugzeug ist die D-ABPU, eine Boeing 787-9 Dreamliner. Die Lackierung erfolgte in Charleston, South Carolina, USA, wo Boeing eines seiner Werke betreibt. Die deutsche Fluggesellschaft veröffentlichte im Oktober dieses Video des Flugzeugs:
Vor einer Woche veröffentlichte Lufthansa eine Reihe von Fotos, die die Ankunft der D-ABPU in Everett, Washington, zeigen, wo sich ein weiteres Boeing-Werk befindet. Die Auslieferung des Flugzeugs an das deutsche Unternehmen ist für Dezember geplant, die Inbetriebnahme wird im Januar 2026 erwartet. Die Fotos können Sie hier ansehen:
Die wunderschöne Jubiläumslackierung der Lufthansa dürfte für großes Aufsehen gesorgt haben, denn die deutsche Fluggesellschaft gab heute bekannt, dass sie sechs Flugzeuge mit diesem Design ausstatten wird: „Angeführt wird die Jubiläumsflotte von der neuen Boeing 787-9 ‚Berlin‘ mit der Kennung D-ABPU, die voraussichtlich im Dezember in Frankfurt eintreffen wird. Ein Airbus A380, ein Airbus A350-1000, ein Airbus A350-900, ein Airbus A320 und eine Boeing 747-8 werden ebenfalls lackiert. Die Flugzeuge erhalten die neue Lackierung nach und nach; die Jubiläumsflotte soll bis Herbst 2026 vollständig sein.“
Hier sehen wir das heute von Lufthansa veröffentlichte Bild, das zeigt, wie diese Flugzeuge aussehen werden. Es stellt eine Abkehr vom bisherigen Markendesign dar, das sich durch Schlichtheit und Minimalismus auszeichnete. Diese Flugzeuge werden bei Flugzeugbeobachtern weltweit heiß begehrt sein.
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Main photo: Lufthansa Group.
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