Berlin ist eine sehr alte Stadt. Sie wurde 1244 gegründet, und ihr Untergrund birgt Dinge, die vielen unbekannt sind.
Zwei Beispiele für diesen weniger bekannten Teil der deutschen Hauptstadt sind der Eisackstraßentunnel, der 1910 als Teil einer geplanten U-Bahnlinie aufgegeben wurde, und die verlassene U-Bahn-Station U10, eine unvollendete U-Bahnlinie, die Teil des Plans war, den der Berliner Senat in den 1950er Jahren zum Bau eines 200 Kilometer langen U-Bahn-Netzes entworfen hatte.
Während des Kalten Krieges gab es in Berlin 16 Geisterbahnhöfe, die sich unter dem sowjetisch kontrollierten Ostberlin befanden und durch die die Westberliner U-Bahn-Züge (unter der Kontrolle der USA, Frankreichs und Großbritanniens) ohne Halt fuhren. Diese Bahnhöfe waren von 1961 bis 1989 und 1990 geschlossen und wurden täglich von Fahrgästen der jeweiligen U-Bahn-Linien gesehen.
Berlins Untergrund birgt weitere, wenig bekannte Orte, wie den Pankstraßenbunker, der während des Kalten Krieges neben der gleichnamigen U-Bahn-Station errichtet wurde. Er wurde 1977 als Zivilschutzbunker für den Fall eines Atomangriffs eröffnet und bot 3.339 Menschen für mehrere Wochen Schutz. Seit dem Ende des Kalten Krieges ungenutzt, wurde er 2010 zum Denkmal erklärt.
Vor einem Jahr veröffentlichte der Kanal Große Bauten ein Video, das diese unterirdischen Bauwerke in Berlin zeigt:
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Hauptfoto: Berliner Unterwelten e.V.. Der Geisterbahnhof am Innsbrucker Platz im Jahr 1996.
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