Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schockierten die Gräueltaten der Diktatur Adolf Hitlers die Welt.
Bilder der Vernichtungslager wurden zu einem erschreckenden Symbol für die Verbrechen des Nationalsozialismus. Deshalb führten die Alliierten nach dem Krieg in Deutschland eine Entnazifizierungskampagne durch, um ein Wiederaufleben der totalitären Bewegung zu verhindern, die diese Verbrechen inspiriert hatte. Alle Denkmäler aus der NS-Zeit wurden entweder abgerissen oder von ihren Hakenkreuzen, dem Emblem der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP), befreit.
Heute ist es in Deutschland sehr schwierig, ein Denkmal mit Hakenkreuz zu sehen. Tatsächlich ist dieses Symbol im Land verboten und nach Artikel 86a des deutschen Strafgesetzbuches strafbar. Dennoch befindet sich in einem Wald im Emsland, im Nordwesten Deutschlands, noch immer ein Nazi-Denkmal mit Hakenkreuzen, die allerdings sichtbar abgeplatzt sind. Es handelt sich um eine Art Altar mit je einem Hakenkreuz auf jeder Seite (beide mit einer schwarzen Raute übermalt) und dem Emblem des Reichsarbeitsdienstes, einer Organisation, die 1935 von Hitlers Diktatur mit dem theoretischen Ziel gegründet wurde, die zahlreichen Arbeitslosen Deutschlands in Bauprojekten zu beschäftigen.
Tatsächlich diente der Reichsarbeitsdienst letztlich der Indoktrination mit nationalsozialistischen Idealen. In den hochmilitarisierten Arbeitslagern waren nationalsozialistische Symbole Teil des Alltags, eingebettet in die totalitäre Ideologie. Dazu gehörten auch neopaganische Rituale, die diesen merkwürdigen Altar möglicherweise erklären. Der deutsche YouTube-Kanal „Simply_Adventure“ hat ein Video veröffentlicht, das dieses Denkmal zeigt und erklärt, was in diesem Arbeitslager geschah, von dem nur noch wenige Spuren erhalten sind:
Hier sehen Sie einige Screenshots aus diesem Video, in denen das Denkmal und der Wald zu sehen sind, der heute an der Stelle wächst, wo sich das nach dem Krieg abgerissene Nazi-Arbeitslager befand.
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