In 1965, just 20 years after the end of World War II, West Germany began receiving Leopard 1 tanks.
Dieses Modell war der erste Panzer, der nach dem Krieg in Deutschland produziert wurde. Die Bundeswehr setzte fast 2.500 Leopard 1 ein, von den insgesamt 4.700 gefertigten Einheiten. Er war für seine Zeit ein sehr fortschrittlicher Panzer und ersetzte in Deutschland die amerikanischen Modelle M-47 und M-48 Patton. Der Leopard 1 blieb bis 2003 im Dienst der Bundeswehr, als die letzten Exemplare außer Dienst gestellt und durch den moderneren Leopard 2 ersetzt wurden.
Doch 23 Jahre später sieht die Bundeswehr auf einem ihrer Truppenübungsplätze wieder Leopard-1-Panzer – und zwar nicht, weil sie wieder im Einsatz wären, zumindest nicht in Deutschland. Tatsächlich handelt es sich nicht einmal um Panzer der Bundeswehr: Es sind Leopard 1A5DK dänischer Herkunft. Die dänische Armee setzte zwischen 1995 und 2005 230 dieser Panzer ein, bevor sie durch den Leopard 2 ersetzt wurden.
Diese Panzer werden von der Militärhilfemission der Europäischen Union zur Unterstützung der Ukraine (EUMAM UA) eingesetzt, um ukrainische Besatzungen von Leopard-1-Panzern auszubilden, die von mehreren Ländern als Militärhilfe gegen die russische Invasion geliefert wurden. Wie wir hier im Jahr 2024 gesehen haben, ist der Leopard 1 ein von den Ukrainern hochgeschätzter Panzer, der seinen sowjetischen Pendants weit überlegen ist. Wie in der Ukraine üblich, wurden die ukrainischen Leopard 1 mit reaktiven Kontakt-1-Panzerblöcken versehen, um ihnen zusätzlichen Schutz zu bieten.
Gestern veröffentlichte die Bundeswehr ein Video, das diese Übung an einem nicht genannten Ort zeigt. Diese Übung dürfte bei Veteranen der Bundeswehr sicherlich nostalgische Gefühle geweckt haben. Ukrainische Panzerbesatzungen werden von Angehörigen der deutschen und niederländischen Streitkräfte ausgebildet:
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Hauptbild: Bundeswehr.
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